Tipp vom Profi
Ein eigener Dampfbad-Duft fürs Haus — was dahintersteckt
Ihre Gäste erinnern sich an den Duft, nicht an den Lieferanten. Was es braucht, damit der Duft in Ihrem Dampfbad Ihren Namen trägt — und welche vier Fragen Sie vorher für sich beantworten sollten.
Warum das im Hotel anders wiegt als in der Therme
In einer Therme ist der Dampfbad-Duft Betriebsmittel. Er muss sicher sein, sich sauber dosieren lassen und pünktlich da sein. Welcher Name auf dem Gebinde steht, interessiert niemanden — zu Recht.
Im Hotel ist derselbe Duft etwas anderes: Er gehört zum Erlebnis, für das Ihre Gäste bezahlt haben. Wer aus dem Dampfbad kommt, nimmt den Duft in der Erinnerung mit — und verbindet ihn mit Ihrem Haus, wenn er Ihren Namen trägt.
Was „eigener Duft“ praktisch bedeutet
Der Begriff klingt größer, als er ist. In den allermeisten Fällen heißt Private Label: Sie wählen aus unseren Dampfbad-Düften die Richtung, die zu Ihrem Haus passt, und wir liefern sie unter Ihrem Etikett aus. Rezeptur und Sicherheitsdatenblatt bleiben, was sie sind; es ändert sich das, was der Gast sieht.
Wichtig zur Einordnung: Das gilt für den Dampfbad-Duft — und für die Wellness-Kosmetik. Saunaaufgüsse und ätherische Öle liefern wir unter unserem eigenen Namen; ein Hausetikett gibt es dort nicht.
Die vier Fragen, die Sie vorher klären sollten
1. Wofür soll der Duft stehen? Ein Haus in den Bergen erzählt eine andere Geschichte als ein Stadthotel. Alpenkräuter, Edeltanne oder Zirbelkiefer passen im Alpenraum, weil sie zum Fenster passen, aus dem der Gast schaut. Der Duft sollte das Haus fortsetzen, nicht ihm widersprechen.
2. Wie weit soll der Name reichen? Nur der Dampfbad-Duft? Oder auch Peeling und Pflege aus der Wellness-Kosmetik? Je weiter Ihr Name reicht, desto stärker wirkt er — und desto mehr Etiketten wollen gestaltet sein.
3. Wer gestaltet das Etikett? Wenn Sie eine Hausagentur haben, macht sie es. Wenn nicht, kann das auch von uns kommen. Wichtig ist nur, dass es nicht nebenbei passiert: Ein liebloses Etikett auf einem guten Produkt fällt im Spa mehr auf als gar keines.
4. Trägt der Duft im Betrieb? Bevor ein Name daraufkommt, sollte feststehen, dass der Duft bei Ihrer Wassertemperatur, Ihrer Lüftung und Ihren Gästen funktioniert. Genau dafür gibt es den sechswöchigen Test im laufenden Betrieb.
Was das mit dem Sicherheitsdatenblatt zu tun hat
Nichts — und das ist die gute Nachricht. Ein anderes Etikett ändert nichts an Rezeptur, Kennzeichnung und Freigabe. Sie bekommen zu jedem Produkt weiterhin das Sicherheitsdatenblatt, und bei einer Kontrolle legen Sie genau dasselbe vor wie vorher.
Worauf Sie achten sollten: Das Etikett muss die gesetzlichen Angaben weiterhin tragen. Gestaltungsfreiheit endet dort, wo Gefahrenhinweise stehen. Wir prüfen das mit, bevor etwas in den Druck geht.
Wann es sich nicht lohnt
Ehrlich gesagt: Wenn Ihr Dampfbad nur wenige Stunden in der Woche läuft, ist ein eigener Duft hübsch, aber kein Hebel. Dann sind gute Produkte in guter Qualität die bessere Investition.
Und wenn Sie sich Ihrer Duftrichtung noch nicht sicher sind, wäre es verkehrt herum: Erst herausfinden, was bei Ihren Gästen ankommt — dann den Namen daraufsetzen.
Der kürzeste Weg zur Antwort
Sagen Sie uns, wie Ihr Dampfbad riechen soll — und wir sagen Ihnen, was dafür nötig ist: welche Mengen, welche Vorlaufzeit, welche Kosten. Das Gespräch kostet nichts und dauert eine halbe Stunde. Schreiben Sie uns oder besuchen Sie uns auf der Messe in Salzburg.